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| Elisabeth Harnik |
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Mittwoch, 11. April 2007, 20:00 - 22:00 |
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Hits : 2004 |
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„Fast Forward. 20:21“
Elisabeth Harnik: Superstructure für Klarinette, Perkussion, Klavier, Akkordeon, Violoncello, Kontrabass und Elektronik (2006-2007, Kompositionsauftrag von ORF und Jeunesse, UA) Improvisationen in unterschiedlichen Besetzungen
Ursula Strubinsky im Gespräch mit Elisabeth Harnik In Zusammenarbeit mit dem RadioKulturhaus | Ö1
All Ears Area: Elisabeth Harnik, Komposition + Klavier + Leitung Petra Stump, Klarinetten Krassimir Sterev, Akkordeon Michael Moser, Violoncello Josef Novotny, Electronics Klaus Janek, Kontrabass Christian Wolfarth, Perkussion
Improvisation und Komposition: ein weites Feld mit Gegensätzen, zunehmend aber auch genutzter Kongruenzen und Verbindungslinien. Elisabeth Harnik, selbst in „beiden Welten“ zuhause, ist mit ihrem neuen Werk dieser Wahlverwandtschaft auf der Spur ... 2006 hat die Grazerin Elisabeth Harnik ihre Kompositionsstudien bei Beat Furrer mit Auszeichnung abgeschlossen, am Grazer Opernhaus stand gerade ihr erstes Musiktheaterprojekt „Kugelstein“ am Spielplan, für 2007 ist sie österreichische Staatsstipendiatin für Komposition …; als Improvisatorin ist sie seit Jahren solo und mit Formationen wie Plasmic Trio und Quintett und Sounddog in Europa und darüber hinaus zu hören.
Die Jeunesse widmet ihr nunmehr in Kooperation mit dem ORF ein Porträt, das die „beiden Welten“ der Künstlerin überspannt und Harnik nicht nur als bereits reüssierende Komponistin, sondern auch Interpretin und Improvisatorin an einem Abend vorstellt. Harnik selbst nutzt diese Möglichkeit wiederum, um die bislang in ihrer Arbeit getrennten Bereiche von gänzlich ausnotierter Komposition und Improvisation erstmals in einem neuen Auftragswerk, das beim Jeunesse-Zyklus Fast Forward. 20:21 hiermit zur Uraufführung gelangt, zu verknüpfen. Schon in der Wahl der Musiker hat Harnik diese Überschreitung angedacht, die spezifischen Fähigkeiten und Qualitäten der jeweiligen Instrumente und vor allem ihrer Spieler mitbedacht: so sind etwa mit Michael Moser oder Krassimir Sterev zwei Spitzenkräfte aus dem Bereich der zeitgenössischen Musik zu hören, die auch zunehmend improvisatorisch arbeiten. Christian Wolfarth wiederum besticht u. a. durch seinen speziellen Zugang zu neuer Klanglichkeit von Perkussion, welche der Ästhetik elektronischer Sounds, in diesem Fall generiert per akustischem Instrumentarium, verbunden ist. Elektronik selbst ist – erstmal im Kompositionskontext bei Harnik – mit Josef Novotny mit im Spiel, einem bereits „eingespielten“ Musikpartner Harniks etwa in der Impro-Formation Sounddog. In Verbindung mit der Ausnahmeklarinettistin Petra Stump und dem Berliner Kontrabassisten Klaus Janek wird also der Spagat zwischen ausnotierter Musik und geleiteter Improvisation gemacht – eine neue Herausforderung für den jungen shooting-star Elisabeth Harnik. Improvisatoren und Interpreten stellen für sie dabei eine Art „Superinstrument“ dar, die im Spannungsfeld zwischen komponierten und unbestimmten, wenn auch kalkuliert geleiteten Vorgaben und strukturellen Anweisungen Harniks agieren.
Neben dem neuen Werk stehen des weiteren Improvisationen in unterschiedlichen Kleinbesetzungen am Programm.
Mittwoch | 11.4.2007 | 20.00 | RadioKulturhaus | Großer Sendesaal | Wien Argentinierstr. 30a | 1040 Wien
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