|
|
Vienna Art Orchestra third dream Juraj Bartos tp; Harry Sokal saxes, flute; Joris Roelofs cl, alto sax; Corin Curschellas voc; Aneel Soomary tp; Thomas Fischer french horn; Dominik Stöger tb; Thomas Frey flute; Vasile Marian oboe; Hubert Kerschbaumer cl; Matthias Kronsteiner basoon; Joanna Lewis violin 1; Ivana Pristasova violin 2; Andrew Jezek viola; Michael Williams cello; Johanna Gröbner piano; Flip Philipp perc, vibraphone; Ernst Weissensteiner bass; Ingrid Oberkanins perc; Mathias Rüegg comp & leader weitere Informationen:. Pressestimmen: "Ein sublimer Hörgenuss und nicht, wie man es bei ähnlichen Projekten bisweilen erlebt, ein fauler Kompromiss zwischen Klassik und Jazz" R.Ankli NZZ "Auch dank dieser scheinbaren oder tatsächlichen Paradoxien dürfte Rüegg seinem VAO mit dem Programm Third Dream ein neues Fenster aufgestoßen haben, durch das man in den kommenden Jahren mit Spannung blicken wird" A.Felber Der Standard "Das Vienna Art Orchestra überzeugte mit subtilen Klangwelten" Schaffhauser Nachrichten "Rüegg ist mit der Metamorphose von der Big Band zum Kammerorchester das Kunststück gelungen, für Spannung und Vitalität zu sorgen, wo für gewöhnlich das Artifizielle lauert: an den scheinbar abgeklärten Fronten von Klassik und Jazz" O.Klammer Kleine Zeitung
| | Ein Meisterwerk, 13. Oktober 2009 Nein, das ist kein weiterer Versuch à la "Jazz meets classic", kein Uri Cane mit Wagner im Café Venezia; für meinen Geschmack ist das die erste wirklich gelungene Symbiose zweier unterschiedlicher Ausdrucksmittel (klassisches Ensemble und Jazzband) zu einem ganz eigenen, neuen Ganzen. Und wer immer an neuen Tönen, sei es im Jazz oder im klassischen Bereich, interessiert ist, der sollte sich diese herausragend komponierte, gespielte und produzierte CD zulegen, bei der man gar nicht weiß, wofür man sich mehr begeistern möchte: die grandiosen solistischen Leistungen von Harry Sokal (Saxofon und Flöte), Jurai Baros (Trompete), Flip Philipp (Vibrafon, Percussion), Ernst Weissensteiner (Bass) und all den anderen; das homogene Zusammenspiel der aus dem Jazz wie aus der Klassik gleichermaßen stammenden Musiker, die bis aufs i-Tüpfelchen (bzw. bis auf die furios inszenierten Schlusspunkte) ausgeklügelten, beim wiederholten Anhören erst nach und nach ihren unglaublichen Ideenreichtum offenbarenden Stücke von mathias rüegg, dem hier auch drei von Corin Curchellas ergreifend interpretierte, in drei Sprachen vorgetragene Balladen gelungen sind; oder die unglaublich transparente Produktion, bei der selbst Manfred Eicher von ECM große Ohren bekommen müsste. Für mich ist das die CD des Jahres - ein Meisterwerk, bei dem das Ganze mehr ist als die Summe der einzelnen Teile, und, ja, ein wahrgewordener Traum. © Robert Fischer / München |
|