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Österreichische Chansons, schwingend und poetisch, sind das Ergebnis der Zusammenarbeit von Harald Friedl und Thierry Zaboitzeff (ex Art Zoyd). Friedls literarische Texte und Zaboitzeffs elektroakustische Arrangements mit Elementen von Contemporary Music lassen dabei einen Spannungsbogen von großer musikalischer Vielfalt entstehen: Die Reise durch menschliche Seelenlandschaften und Befindlichkeiten kommt mal ironisch daher („Jordan“, „De valoaranen Söön“), mal spielerisch im bizarren Atrrangement („Alloa“), mal mit druckvollen Rhythmen („Geist in der Floschn“). „Büüda va dahaam“ ist eine unsentimentale, aber gefühlvolle Bilanz des Lebens, das Liebeslied „Mia zwoa“ ein poetischer, origineller und einnehmender Lobgesang auf das individuelle Glück, „Herzton“ swinging Rock an der Hand eines Liedtextes von Lebenslust und Aufbegehren gegen Beschränkungen. Alle Texte in österreichischer Mundart stammen von Friedl, die Kompositionen, außer „Rauch“ (dieser titelgebende Track basiert auf einer Adaption von Erik Saties Gymnopédie Nr. 1) stammen von Friedl und Zaboitzeff.Mit „Rauch“ haben Friedl/Zaboitzeff eine sehr persönliche Platte vorgelegt, die nicht mit Moden spekuliert, sondern in teils opulenten, teils sparsamen Klanggebilden und mit faszinierenden Texten selbstbewusst das Eigene über das Allgemeine stellt. Thierry Zaboitzeff (www.zaboitzeff.org) Geboren 1953 in Nordfrankreich, als Mitbegründer und Komponist von Art Zoyd prägender Protagonist des französischen elektroakustischen Avantgarde-Rock, Welttourneen, u.a. Mailänder Scala, Lincoln Center New York, Queen Elizabeth Hall London, Hong Kong Arts Festival, u.v.a. Legendär sind die Filmmusiken zu „Nosferatu“ und „Faust“ von F.W. Murnau. Mit “Zaboitzeff & Crew” realisiert er seit 1999 musikalische Projekte wie z.B. "Missa Furiosa" für das Brucknerfestival Linz oder "Voyage au Centre de la Terre" nach Jules Verne für das Stade de France/Paris. Auftragsarbeiten für Theater, Tanz, Film und Open Air Events, im besonderen für Editta Braun, Stéphane Vérité und Beda Percht. Lebt als freischaffender Komponist und Musiker in Nordfrankreich und Salzburg. Bisher Veröffentlichung von 24 Alben. „Rauch“ ist die erste musikalische Gemeinschaftsarbeit mit Harald Friedl. Harald Friedl (www.haraldfriedl.com)Geboren 1958 in Steyr, Oberösterreich. Lebte und studierte in Salzburg. Seit 1980 Sänger der Rockband „Scheiblingseder“, seit 1995 Sänger und Songwriter der Band „Blaumarot“, die die CD „Hoaß, koid“ im Label der Extraplatte veröffentlichte. Harald Friedl lebt seit Jahren in Wien und in dem Weinviertler Dorf Mitterretzbach. Er ist Autor von Kurzgeschichten, Drehbuchautor und Regisseur von Kinofilmen und Fernsehdokumentationen. „Land ohne Eigenschaften“ (2000), „Afrika Representa“ (2003) und „Aus der Zeit“ (2006) sind seine bislang größten Kinofilme. Er verfilmte Zaboitzeffs Welturaufführung der „Missa Furiosa“ und gestaltete ein Filmportrait über den Musiker. „Rauch“ ist Harald Friedls erste musikalische Koproduktion mit Thierry Zaboitzeff. ................................................................................................................................................... Rythmic and poetic, these Austrian chansons are the product of a collaboration between Harald Friedl and Thierry Zaboitzeff (formerly of Art Zoyd). Friedl’s literary texts and Zaboitzeff’s electro-acoustic arrangements feature elements of contemporary music that give rise to broad musical spectrum: a journey through landscapes of the human psyche and sensibility that appears at once ironic (“Jordan,“ “De valoaranen Söön“ [The Prodigal Son]) and playful (Alloa [Alone]), and then with driving rythms (Geist in der Floschn [Genie in the Bottle]). “Büüda va dahaam” [Pictures from Home] eschews sentimentality while delivering a meaningful look at life, the love song “Mia zwoa” [We Two] a poetic, original, and riveting tribute to individual happiness, and Herzton [Sound of the Heart] swinging rock based on song lyrics that derive from simultantaneous joy of life and rebellion against coercion. All of the texts in Austrian dialect were written by Friedl, all of the music with the exception of „Rauch“ [Smoke] (the title track based on an adaptation of Erik Satie’s Gymnopédie Nr. 1) by Friedl and Zaboitzeff. In “Rauch,“ Friedl and Zaboitzeff have delivered a very personal album--free from the merely fashionable, with a combination of alternately opulent then subtle soundscapes and riveting lyrics--that self-confidently raises the individual up out of the common.
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